WASSERBEHÄLTER (FÜR DIE BRANDBEKÄMPFUNG)

Lagerung von Schaumkonzentrat für die Brandbekämpfung

ERGIL stellt Blasenbehälter her, in denen Schaumkonzentrat für Brandbekämpfungssysteme zur Absicherung von Lagertanks, Verladestationen und Prozessbereichen gelagert und dosiert wird. Diese Druckbehälter verfügen über flexible Blasen, die das Schaumkonzentrat vom Druckwasser trennen, wodurch eine präzise Dosierung gewährleistet und eine Verdünnung in ortsfesten Schaumlöschanlagen verhindert wird.

Blasenfunktion

Die Schaumbrandbekämpfung erfordert eine präzise Dosierung des Konzentrats, das in der Regel in einem Mischungsverhältnis von 1–6 % mit Wasser gemischt wird. In Blasenbehältern wird das Konzentrat in einer versiegelten Gummiblase gelagert, die durch das umgebende Wasser unter Druck gesetzt wird. Beim Ausbringen lässt der Wasserdruck die Blase zusammenfallen, wodurch das Konzentrat durch den Dosierer gedrückt wird. So wird während des gesamten Betriebs des Systems ein genaues Mischungsverhältnis gewährleistet, ohne dass Pumpen oder eine externe Energieversorgung erforderlich sind.

Tank Design

Vertikale oder horizontale Druckbehälter mit einer innenliegenden Elastomerblase, die Schaumkonzentrat enthält. Der Ringraum zwischen Blase und Behältermantel ist mit Wasser gefüllt. Einlassanschlüsse für die Druckbeaufschlagung mit Wasser und die Nachfüllung von Schaumkonzentrat. Der Auslass führt das Konzentrat zum Mischventil. ERGIL dimensioniert die Behälter anhand der Kapazität des Schaumsystems, der Förderleistung und der erforderlichen Einsatzdauer, die in der Regel 20 bis 60 Minuten beträgt.

Systembetrieb

Der Druck des Löschwassers füllt den Tankkörper und komprimiert dabei den Schlauchbeutel sowie das Schaumkonzentrat. Bei Aktivierung saugt das Mischventil das Konzentrat aus dem Schlauchbeutel an und mischt es im vorgegebenen Verhältnis mit dem fließenden Wasser. Durch das Zusammenfallen des Schlauchbeutels wird die Konzentratzufuhr aufrechterhalten, bis der Vorrat aufgebraucht ist. Die einfache, druckgesteuerte Funktionsweise erfordert weder Strom noch Steuerungen.

Materialauswahl

Tanks aus Kohlenstoffstahl oder Edelstahl, ausgelegt für den Druck von Löschwasser, typischerweise 150–300 psig. Gummiblase, kompatibel mit AFFF-, FFFP- oder Proteinschaumkonzentraten. Die Materialien sind beständig gegen Korrosion durch Schaumchemikalien und Wasser. Auslegung gemäß ASME Abschnitt VIII oder den UL/FM-Normen für Brandschutzausrüstung.

Anwendungen

Schaumanlagen für Lagertanks, Brandschutz für Verladestationen, Schaumlöschanlagen für Flugzeughangars, Schutz von LNG-Anlagen, Anlagen im Prozessbereich von Raffinerien sowie Brandbekämpfung in Chemielagern. Geeignet für Schaumanlagen gemäß NFPA 11, die eine zuverlässige Dosierung des Konzentrats ohne externe Stromversorgung oder Steuerung erfordern.

Schaumarten

Wasserfilmbildender Schaum für Kohlenwasserstoffbrände, alkoholbeständiger Schaum für polare Lösungsmittel, Proteinschaum für Tankbrände und Schaum auf Basis synthetischer Tenside. Die Auswahl der Blasenmaterialien erfolgt unter Berücksichtigung der Kompatibilität mit den jeweiligen Schaumkonzentraten. Das Fassungsvermögen des Tanks ist auf das erforderliche Schaumkonzentratvolumen ausgelegt, das in der Regel zwischen 50 und 500 Gallonen liegt.

Installationsmerkmale

Wird oberirdisch in der Nähe von Schutzbereichen installiert. Versorgung durch Schwerkraft oder Druck aus dem Löschwassersystem. Manuelle oder automatische Auslösung über Sprühflutventile. Inspektionsöffnungen an den Blasen ermöglichen die Zustandsüberwachung. Nachfüllanschlüsse zum Nachfüllen des Konzentrats nach der Auslösung.

Leistungsvorteile

Präzise Dosierung ohne Pumpen, Mischer oder Strom. Durch die Trennung der Blase wird eine Verdünnung des Schaums verhindert, wodurch die Wirksamkeit des Konzentrats erhalten bleibt. Zuverlässiger Betrieb in Notfällen, in denen es zu Stromausfällen kommen kann. Einfache, bewährte Technologie, die den Anforderungen der Brandschutzvorschriften entspricht. Minimaler Wartungsaufwand durch regelmäßige Überprüfung der Blase.

Einhaltung von Normen

Anlagen gemäß NFPA 11 für Schaum-Brandbekämpfung, UL/FM-Zulassung für gelistete Geräte, API 2030 für Raffinerieanwendungen sowie den örtlichen Brandschutzvorschriften. Druckbehälter gemäß ASME oder gleichwertigen Normen. Vollständige Dokumentation mit hydraulischen Berechnungen und Auslegung des Schaumsystems.

ERGIL-Blasentanks gewährleisten eine zuverlässige Lagerung und Dosierung von Schaumkonzentrat und sorgen so für eine effektive Leistung der Brandbekämpfungsanlagen zum Schutz kritischer Einrichtungen und Vermögenswerte.

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