SÄUREGASWASCHER
Emissionskontrolle für Entlüftungs- und Fackelströme
ERGIL stellt Säuregaswäscher her, die Restmengen an H₂S und CO₂ aus Abgasströmen, Regeneratorabgasen und Niederdruckableitungen vor der Einleitung in die Atmosphäre entfernen. Diese Nasswäschersysteme nutzen chemische Absorption, um Umweltvorschriften einzuhalten, die Sicherheit des Personals zu gewährleisten und Geruchsbeschwerden im Zusammenhang mit der Gasaufbereitung zu beseitigen.
Scheuerverfahren
Säurehaltige Gasströme gelangen in den Wäscherturm, wo sie mit einer alkalischen Waschlösung in Kontakt kommen, die im Gegenstrom durch Füllkörperbetten oder Sprühstufen fließt. Natronlauge (NaOH) oder Aminlösungen absorbieren H₂S und CO₂ chemisch und neutralisieren die sauren Gase zu nichtflüchtigen Salzen oder regenerierbaren Verbindungen. Das gereinigte Gas tritt oben aus, wobei der H₂S-Gehalt auf ppm-Werte reduziert ist, die den Emissionsgrenzwerten entsprechen. Die verbrauchte Waschlösung wird je nach gewählter chemischer Zusammensetzung zur Entsorgung oder Regeneration abgeleitet.
Systemdesign
ERGIL entwickelt Gaswäscher auf der Grundlage des Gasdurchsatzes, der Säuregaskonzentration am Einlass, der erforderlichen Abscheideleistung und der verfügbaren Waschchemikalien. Vertikale Füllkörperkolonnen sorgen für einen effizienten Gas-Flüssigkeits-Kontakt bei geringem Druckverlust. Je nach Anwendung werden strukturierte Füllkörper oder zufällige Füllkörper ausgewählt. Tropfenabscheider verhindern den Flüssigkeitsmitreiß. Umwälzpumpen halten den Durchfluss der Waschlösung aufrecht. Durch die pH-Überwachung wird die Chemikalienzufuhr gesteuert, um die Absorptionsleistung aufrechtzuerhalten.
Reinigungslösungen
Bei Kaustiksystemen wird Natriumhydroxid zur hochgradigen H₂S-Abscheidung eingesetzt, wobei die verbrauchte Lösung entsorgt oder der Schwefel zurückgewonnen wird. Aminlösungen ermöglichen die Regeneration und die Konzentration von sauren Gasen zur Entsorgung. Spezielle Formulierungen sind auf bestimmte Schadstoffe oder Betriebsbedingungen zugeschnitten. ERGIL wählt die Chemikalien auf der Grundlage der Gaszusammensetzung, der Umweltanforderungen und der Wirtschaftlichkeit des Betriebs aus, wobei die Kosten für die Chemikalien gegen die Entsorgungskosten abgewogen werden.
Anwendungen
Behandlung der Abgase aus Aminregeneratoren, Emissionskontrolle bei Tankentlüftungen, Reinigung von Kompressordichtungsgasen, Waschen von Niederdruck-Fackelgasen und H₂S-Entfernung aus Biogas. Schützt Mitarbeiter und Anwohner vor der Exposition gegenüber giftigem H₂S. Erfüllt die Umweltgenehmigungen für Schwefeldioxidemissionen. Beseitigt Geruchsprobleme in Gasaufbereitungsanlagen, Raffinerien und Kläranlagen.
Ausstattungsmerkmale
Kompakte, auf einem Fahrgestell montierte Ausführungen für eine einfache Installation. Korrosionsbeständige Werkstoffe wie GFK, Edelstahl oder beschichteter Kohlenstoffstahl sind für aggressive Reinigungsumgebungen geeignet. Chemikalienzufuhrsysteme mit Vorratsbehältern und Dosierpumpen. Die Messtechnik überwacht pH-Wert, Durchflussraten und Differenzdruck. Optionale Chemikalien zur Geruchskontrolle verbessern die Leistung bei Anwendungen mit niedrigen Konzentrationen.
Leistungsstandards
Erzielt eine H₂S-Entfernung auf eine Ausgangskonzentration von unter 10 ppm bei Eingangskonzentrationen von bis zu 10.000 ppm. Die CO₂-Reduktion hängt von der Chemie und den Kontaktstufen ab. Der Druckabfall beträgt typischerweise 2–10 Zoll Wassersäule. Betriebstemperaturen von Umgebungstemperatur bis 65 °C. Durchflussleistungen von 100 bis 50.000 SCFM, abhängig von der Auslegung des Turms.
ERGIL-Säuregaswäscher sorgen mit bewährter Nasswäschetechnologie für eine zuverlässige Emissionsminderung und gewährleisten die Einhaltung von Umweltvorschriften sowie einen sicheren Betrieb.
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