EINLASS-DÄMPFUNGSTROMMEL

Überspannungsdämpfung zum Schutz von Prozessanlagen

ERGIL stellt Einlaufdämpfungsbehälter her, die Durchflussschwankungen und Druckspitzen absorbieren und so nachgeschaltete Anlagen vor hydraulischen Stößen und Durchflussschwankungen schützen. Diese Behälter puffern plötzliche Veränderungen ab, die durch den Betrieb von Rohrleitungen, Ventilbetätigungen oder Störungen im vorgelagerten Bereich verursacht werden, und sorgen so für eine gleichmäßige Versorgung empfindlicher Prozessanlagen.

Überspannungsschutz

Plötzliches Schließen von Ventilen, Ausfälle von Pumpen oder Druckstöße in Rohrleitungen führen zu Durchfluss- und Druckspitzen, die Anlagen beschädigen können. Ausgleichsbehälter bieten das erforderliche Volumen, um diese Schwankungen auszugleichen. Die Kompressibilität von Gasen bzw. die Trägheit von Flüssigkeiten dämpft diese Spitzen, bevor sie empfindliche Anlagen wie Turbinen, Reaktoren oder Trennsäulen erreichen.

Funktion des Gefäßes

Der Behälter ist zwischen der Schwankungsquelle und den zu schützenden Anlagen angeordnet. Sein Volumen gleicht Durchflussschwankungen aus. Die Ein- und Auslassstutzen sind so dimensioniert, dass Geschwindigkeitsänderungen begrenzt werden. Interne Leitbleche leiten die Energie von Hochgeschwindigkeitsströmen ab. Die Druckentlastung bewältigt Worst-Case-Szenarien und verhindert so Schäden an den Anlagen.

Auslegungskapazität

Das Volumen hängt von der Empfindlichkeit der zu schützenden Geräte und der zu erwartenden Höhe der Überspannung ab. Bei einer typischen Dimensionierung wird unter Betriebsbedingungen ein durchschnittlicher Durchfluss von 30 bis 120 Sekunden gewährleistet. Größere Volumina bieten einen besseren Schutz, sind jedoch kostspieliger. Im Rahmen einer technischen Analyse wird ein Abwägung zwischen Schutz und Wirtschaftlichkeit vorgenommen.

Betriebsdruck

Der Auslegungsdruck liegt über dem normalen Betriebsdruck und bietet eine Sicherheitsmarge für Druckstöße. Die Überdruckventile sind auf einen Wert eingestellt, der über dem Betriebsdruck, aber unterhalb der Schwelle liegt, ab der Schäden an der Anlage auftreten können. Die Behälter werden in der Regel bei einem Druck von 50 bis 500 psig betrieben, je nach Systemdruck.

Materialauswahl

Griffe aus Kohlenstoffstahl sind für den Einsatz mit Kohlenwasserstoffen oder Gas geeignet. Edelstahl eignet sich für korrosive Flüssigkeiten oder Anwendungen mit hochreinen Medien. Die Werkstoffe sind beständig gegen Betriebsdruck, Temperatur und die chemischen Eigenschaften der Flüssigkeiten. Die Konstruktion ist auf Druckwechsel durch Druckstöße ausgelegt.

Anwendungen

Überspannungsschutz bei der Kraftstoffversorgung von Gasturbinen, Glättung der Reaktorzufuhr, Dämpfung der Kolonnenzufuhr, Pufferung an Pipeline-Empfangspunkten sowie alle Prozesse, bei denen die Durchflussstabilität von Bedeutung ist. Schützt teure Anlagen vor Durchflussschwankungen, die die Leistung beeinträchtigen oder Schäden verursachen können.

Interne Gestaltung

Leitbleche bremsen den Schwung von Einlassschwingungen und verteilen die Strömungsenergie über das gesamte Behältervolumen. Einlassdiffusoren reduzieren die Strömungsgeschwindigkeit und verhindern so Erosion und Turbulenzen. Die Auslasskonstruktion verhindert Wirbelbildung, die Gas mitreißen oder Strömungsschwankungen verursachen könnte. Die einfachen Einbauten sind auf die Energieableitung ausgelegt.

Steuerungsintegration

Druckmessumformer überwachen den Zustand von Behältern und erkennen Druckstöße. Füllstandsmessgeräte erfassen den Flüssigkeitsbestand in Zweiphasenanwendungen. Die Daten werden an Steuerungssysteme weitergeleitet, was eine koordinierte Reaktion ermöglicht. Einige Anlagen verfügen über eine automatische Absperrung bei schwerwiegenden Störungen.

Leistungsvorteile

Druckmessumformer überwachen den Zustand von Behältern und erkennen Druckstöße. Füllstandsmessgeräte erfassen den Flüssigkeitsbestand in Zweiphasenanwendungen. Die Daten werden an Steuerungssysteme weitergeleitet, was eine koordinierte Reaktion ermöglicht. Einige Anlagen verfügen über eine automatische Absperrung bei schwerwiegenden Störungen.

Druckentlastung

Überdruckventile, die für das Szenario eines maximalen Druckstoßes ausgelegt sind, verhindern einen Überdruck im Behälter. Die Ableitungswege führen zu einem sicheren Ort – zur Fackelanlage für Gas, in den Auffangbehälter für Flüssigkeiten. Mehrere Überdruckvorrichtungen sorgen für Redundanz. Bei der Berechnung der Überdruckkapazität werden die Ursache des Druckstoßes und die Ausbreitungszeit berücksichtigt.

Baunormen

Auslegung gemäß ASME Abschnitt VIII mit Werkstoffen, die für Betriebsdruck und Druckstoßbedingungen ausgelegt sind. Dimensionierung der Entlastungsvorrichtungen gemäß API 520 unter Berücksichtigung der Druckstoßdynamik. Ein- und Auslassrohrleitungen sind so dimensioniert, dass keine zusätzlichen Druckstöße entstehen. Vollständige Dokumentation mit Druckstoßanalyse und Behälterberechnungen.

ERGIL-Einlaufdämpfungsbehälter schützen Prozessanlagen durch Volumenpufferung und Energieableitung vor Durchfluss- und Druckspitzen.

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