PRIMÄRER GLYKOL-KONTAKTOR NACH DEM WÄSCHER
Gasentwässerung nach der Einlassabscheidung
ERGIL stellt Primärglykol-Kontaktoren her, die den Einlasswäschern nachgeschaltet sind, um Wasserdampf aus Erdgasströmen zu entfernen. Diese Konfiguration stellt sicher, dass das Gas erst nach der Entfernung des Großteils der Flüssigkeit in den Kontaktor gelangt, wodurch die Leistung des Glykols optimiert und die Taupunktspezifikationen für die Pipeline erfüllt werden.
Prozesskonfiguration
In Gasaufbereitungsanlagen entfernen Einlasswäscher freie Flüssigkeiten, Kondensat und mitgeführte Wassertropfen, bevor das Gas in den Glykolkontaktor gelangt. Der Kontaktor absorbiert anschließend den verbleibenden Wasserdampf durch Gegenstromkontakt mit einer verdünnten Glykollösung. Dieses zweistufige Verfahren schützt Glykolsysteme vor Flüssigkeitsstößen und maximiert gleichzeitig die Entwässerungseffizienz. ERGIL plant die gesamte Anlagenstruktur einschließlich der Rohrleitungen vom Wäscherauslass zum Kontaktereinlass und gewährleistet so eine ordnungsgemäße Gas-Flüssigkeits-Trennung im vorgelagerten Bereich.
Schützauslegung
Vertikale Druckbehälter mit strukturierter Füllung oder Böden sorgen für einen intensiven Kontakt zwischen Gas und Glykol. Das Gas tritt am Boden ein, strömt nach oben durch die Kontaktstufen und tritt oben als trockenes Gas aus. Mageres Glykol wird oben zugeführt, nimmt beim Absinken Wasserdampf auf und tritt als reichhaltiges Glykol zur Regeneration aus. ERGIL dimensioniert die Kontaktoren auf der Grundlage des Gasdurchsatzes, des Betriebsdrucks, des Wassereinsatzgehalts und des angestrebten Austrittstaupunkts. Typischerweise wird ein Wassergehalt von unter 7 lbs/MMSCF bei einer Taupunktabsenkung auf ... erreicht. Bei typischer Leistung wird ein Wassergehalt von unter 7 lbs/MMSCF bei einer Taupunktabsenkung auf -40 °C erreicht.
Systemintegration
ERGIL liefert komplette Glykol-Zirkulationssysteme, einschließlich Kontaktor, Glykol-Glykol-Wärmetauscher, Glykolpumpe, Regenerator, Reboiler und Steuerungen. Der Primärkontaktor ist über eine automatische Füllstandsregelung und ein Gasdurchflussmanagement mit dem vorgeschalteten Gaswäscher verbunden. Zur Instrumentierung gehören Temperatur- und Drucküberwachung, Glykol-Durchflussmessung sowie die Messung des Differenzdrucks über der Füllkörperanlage. Die SPS-Steuerung optimiert die Glykol-Zirkulationsraten entsprechend den Gasbedingungen.
Materialien und Normen
Konstruktion aus Kohlenstoffstahl oder Edelstahl gemäß ASME Abschnitt VIII. Die Innenteile sind für den Einsatz mit korrosiven Gasen ausgelegt, wobei bei Vorhandensein von H₂S eine geeignete Materialauswahl für Sauergas getroffen wird. Für die mit Glykol in Berührung kommenden Teile werden korrosionsbeständige Legierungen verwendet. API 12J-Spezifikationen für kompakte Glykol-Entwässerungsanlagen. Umfassende hydrostatische Prüfungen und zerstörungsfreie Prüfungen.
Anwendungen
Erdgasförderanlagen, Gas Sammelsysteme, Gasaufbereitungsanlagen und Pipeline-Einspeisestationen. Geeignet für den Einsatz mit süßem und saurem Gas bei Durchflussraten von 5 bis 200 MMSCFD. Betriebsdrücke von 300 bis 1500 psig. Bewältigt schwankende Einlassbedingungen und gewährleistet dabei gleichbleibende Auslassspezifikationen.
Betriebliche Vorteile
Das geschützte Glykolsystem verhindert Verunreinigungen durch freie Flüssigkeiten. Geringerer Glykolabbau und geringerer Nachfüllbedarf. Durch effizienten Stoffaustausch werden die Spezifikationen mit minimaler Glykolzirkulation erreicht. Einfacher Wartungszugang zu Füllkörpern oder Böden. Automatisierter Betrieb mit minimalem Überwachungsaufwand. Für eine vereinfachte Installation sind auf einem Skid montierte Anlagen erhältlich.
ERGIL liefert speziell entwickelte Glykol-Kontaktoren als Einzelbehälter oder als komplette, schlüsselfertige Entwässerungsanlagen. Unsere Prozesskompetenz gewährleistet eine optimale Leistung in Ihrer Gasaufbereitungsanlage.
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