CHEMISCHE REINIGUNG DES AKTIVKOHLEFILTERS
Entfernung organischer Stoffe und von Chlor in Reinigungszyklen
ERGIL stellt chemische Reinigungs-Aktivkohlefilter her, die organische Verunreinigungen und Chlor aus Reinigungslösungen und Spülwasser entfernen. Diese Behälter reinigen chemische Reinigungskreisläufe gründlich, ermöglichen so die Wiederverwendung der Lösungen und schützen Anlagen in der Halbleiter-, Pharma- und Industrieanwendungen.
Zweck des Reinigungskreislaufs
Durch die chemische Reinigung werden organische Ablagerungen, Biofilme und Kalkablagerungen von Prozessanlagen entfernt. In den Reinigungslösungen sammeln sich gelöste organische Stoffe und Chloroxidationsmittel an. Durch die Kohlefiltration werden die Reinigungschemikalien gereinigt, sodass sie mehrfach wiederverwendet werden können, was Kosten und Entsorgungsaufwand reduziert.
Schiffskonstruktion
Vertikaler Druckbehälter mit Einlass für Reinigungslösung, Aktivkohlebett mit einer Tiefe von 30–48 Zoll, Stützkies-Schichten, Entwässerungssystem zum Auffangen der gefilterten Lösung, Auslass mit Rückführung in den Reinigungskreislauf. Verweildauer im leeren Bett: 8–15 Minuten.
Carbon Media
Granulierte Aktivkohle mit hoher Jodzahl zur Adsorption organischer Stoffe. Korngröße 8x30 oder 12x40 Mesh. Das Material ist beständig gegen Reinigungschemikalien – Säuren, Laugen und Oxidationsmittel. Lebensdauer der Aktivkohle: 6–18 Monate, abhängig von der organischen Belastung.
Betriebsdruck
Typischerweise 50–100 psig in Reinigungssystemen. Druckabfall im gereinigten Filterbett 8–12 psi. Die Erschöpfung des Aktivkohlefilters wird durch den Durchbruch organischer Stoffe oder von Chlor angezeigt, nicht durch einen Druckanstieg.
Chlorentfernung
Die Entchlorung schützt empfindliche Membranen und Anlagen vor Schäden durch Oxidationsmittel. Aktivkohle entfernt Chlor und Chloramine auf Werte unter 0,1 ppm. Dies ist unerlässlich, wenn Reinigungskreisläufe in Prozesssysteme zurückgeführt werden.
Organische Adsorption
Entfernt gelöste organische Stoffe, Tenside, Reinigungsmittelrückstände, Öle und biologisches Material aus Reinigungslösungen. Reduziert den Gesamtgehalt an organischem Kohlenstoff, ohne die Reinigungswirkung zu beeinträchtigen. Verhindert, dass organische Ablagerungen die Leistungsfähigkeit der Lösung beeinträchtigen.
Materialauswahl
Edelstahl 316L für chemische Reinigungsumgebungen. Verschiedene Legierungsvarianten für aggressive Chemikalien. Die inneren Bauteile sind beständig gegen Säuren, Laugen und Oxidationsmittel. Die Materialien verhindern eine Verunreinigung der hochreinen Reinigungslösungen.
Anforderungen an die Rückspülung
Durch regelmäßige Rückspülung werden Partikel entfernt und das Aktivkohlebett neu verteilt. Durchflussmenge: 8–10 gpm pro Quadratfuß. Das Rückspülmedium ist mit Reinigungschemikalien kompatibel. Die Häufigkeit hängt von der Partikelbelastung ab.
Anwendungen
CIP-Anlagen (Clean-in-Place) für die Halbleiterindustrie, die Reinigung von pharmazeutischen Anlagen, Membranreinigungsanlagen, die Reinigung von Wärmetauschern sowie alle Anwendungen, bei denen gereinigte chemische Reinigungslösungen zur Wiederverwendung benötigt werden.
Überwachung von Durchbrüchen
Chlormessgeräte erkennen, wenn die Entchlorung erschöpft ist. TOC- oder Leitfähigkeitsmessungen erfassen den Abbau organischer Stoffe. Durchbruchssignale weisen auf die Notwendigkeit eines Kohlenstoffaustauschs oder einer Regeneration hin und verhindern so eine mangelhafte Reinigungsleistung.
Wiederherstellung der Lösung
Die gefilterte Reinigungslösung wird mehrfach wiederverwendet, wodurch der Verbrauch an neuen Chemikalien gesenkt wird. Durch die Rückgewinnung verlängern sich die Reinigungszyklen, was zu einer Kostensenkung führt. Umweltvorteile ergeben sich aus dem geringeren Entsorgungsaufkommen.
Überlegungen zur Temperatur
Reinigungslösungen weisen häufig Temperaturen von 40–80 °C auf. Bei höheren Temperaturen nimmt die Kohlenstoffkapazität ab. Bei der Materialauswahl und der Konstruktion werden die thermischen Bedingungen berücksichtigt.
Regenerationsoptionen
Bei kleinen Anlagen wird verbrauchte Aktivkohle ausgetauscht. Bei großen Anlagen kann die Regeneration außerhalb des Standorts erfolgen, um die Kapazität wiederherzustellen. Die wirtschaftliche Entscheidung hängt von der Aktivkohlemenge und dem Verschmutzungsgrad ab.
Leistungsvorteile
Enables chemical cleaning solution reuse reducing costs. Removes chlorine protecting equipment. Simple proven carbon adsorption technology. Extends cleaning cycle effectiveness.
Baunormen
Druckbehälter gemäß ASME Abschnitt VIII. Werkstoffe für den Einsatz in der chemischen Reinigung. Die Konstruktion berücksichtigt das Gewicht des Kohlenstoffs und die chemische Beanspruchung. Vollständige Dokumentation mit Berechnungen der Einwirkzeiten und Kompatibilitätsdaten.
Die chemischen Reinigungs-Aktivkohlefilter von ERGIL sorgen für die Entfernung organischer Stoffe und von Chlor und ermöglichen so die Wiederverwendung der Reinigungslösung in der Halbleiterindustrie, der Pharmaindustrie sowie bei industriellen Reinigungsanwendungen.
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