SCHLAMMAUFNAHMETANK
Lagerung von eingedicktem Schlamm mit Durchmischung
ERGIL stellt Schlammvorratsbehälter her, in denen eingedickter Schlamm vor der Entwässerung gelagert und homogenisiert wird. Diese unter Atmosphärendruck stehenden Behälter mit Rührwerken verhindern das Absetzen und sorgen so für eine gleichmäßige Konsistenz, was eine effiziente Beschickung von Filterpressen oder Zentrifugen gewährleistet.
Zweck des Fäkalientanks
Schlamm aus Eindickern oder Klärbecken muss zwischen der Chargenproduktion und der kontinuierlichen Entwässerung zwischengelagert werden. Der Vorratsbehälter dient als Puffer, sodass die Entwässerungsanlage unabhängig von der vorgelagerten Schlammproduktion betrieben werden kann. Durch das Umrühren wird das Absetzen verhindert und eine pumpfähige Konsistenz gewährleistet.
Tank Design
Zylindrischer Druckbehälter mit schrägem oder konischem Boden, mehreren Zulaufanschlüssen von Eindickern, einem mechanischen Rührwerk zur Verhinderung von Absetzvorgängen, einem Auslass zu Entwässerungspumpen, Füllstandsmessgeräten, Entlüftungsanschlüssen und Zugangsschächten.
Mischsystem
Oben eingebautes Rührwerk mit Propeller oder Turbinenlaufrad zur Erzeugung einer Umwälzung. Die stufenlose Drehzahlregelung passt die Intensität an die Schlammkonsistenz an. Eine ordnungsgemäße Durchmischung verhindert Schichtung und Totzonen. Der Motor ist für eine Schlammviskosität bei einem Feststoffgehalt von 3–8 % ausgelegt.
Materialzusammensetzung
Kohlenstoffstahl mit Schutzbeschichtung oder rostfreier Stahl, der gegen die chemischen Eigenschaften des Schlamms beständig ist. GFK-Konstruktion für korrosive Anwendungen. Der geneigte Boden erleichtert die vollständige Entleerung. Eine Außenbeschichtung schützt vor Witterungseinflüssen.
Schlammeigenschaften
Eingedickter Schlamm mit einem Feststoffgehalt von typischerweise 3–8 % aus Schwerkraftverdickern oder DAF-Anlagen. Die Viskosität variiert je nach Feststoffgehalt und Zusammensetzung. Primärschlamm ist weniger viskos als biologischer Schlamm. Die Auslegung berücksichtigt die zu erwartenden Eigenschaften.
Kapazitätsbemessung
Das Volumen ermöglicht bei durchschnittlicher Schlammproduktion eine Lagerung von 12 bis 48 Stunden. Eine ausreichende Kapazität ermöglicht flexible Entwässerungspläne. Es gilt, ein Gleichgewicht zwischen betrieblicher Flexibilität und Behältergröße zu finden. In typischen kommunalen Kläranlagen beträgt die Verweildauer 20 bis 30 Stunden.
Pegelsteuerung
Ein hoher Füllstand zeigt an, dass die Speicherkapazität fast erschöpft ist und die Entwässerungsrate erhöht werden muss. Ein niedriger Füllstand schützt die Entwässerungspumpen vor Trockenlauf. Die Steuerungen koordinieren den vorgelagerten Eindickungs- und den nachgelagerten Entwässerungsprozess.
Geruchskontrolle
Abgedeckte Tanks mit Geruchsfilter minimieren Emissionen. Biologischer Schlamm verursacht durch anaerobe Prozesse Gerüche. In der Nähe von Wohngebieten sind eine angemessene Belüftung und Aufbereitung erforderlich. Die geschlossene Tankkonstruktion hält Dämpfe zurück.
Anwendungen
Schlammbewirtschaftung in kommunalen Kläranlagen, biologische Industriekläranlagen, Schlammsysteme in Wasseraufbereitungsanlagen sowie alle Anlagen zur Schlammentwässerung, die eine Pufferlagerung mit Durchmischung erfordern.
Polymeraddition
Die dosierte Zugabe von Polymer in den Auffangbehälter verbessert die Entwässerung. Die Einwirkzeit ermöglicht eine Wechselwirkung zwischen Polymer und Schlamm vor dem Einsatz der Entwässerungsanlage. Eine verbesserte Flockung erhöht die Feststoffausbeute und die Trockenheit des Kuchens.
Pumpenschnittstelle
Exzenterschnecken- oder Membranpumpen fördern viskosen Schlamm zu Entwässerungsanlagen. Eine ausreichende Saughöhe verhindert Kavitation. Die variable Drehzahl passt sich den Anforderungen der Entwässerungsanlage an.
Homogenisierung
Durch kontinuierliches Mischen wird Schlamm aus verschiedenen Quellen vermischt, wodurch sich seine Eigenschaften angleichen. Eine gleichmäßige Zufuhr zum Entwässerungsprozess verbessert die Leistung im Vergleich zu Schlamm mit schwankenden Eigenschaften. Dies sorgt für einen stabilen Betrieb der Entwässerungsanlagen.
Leistungsvorteile
Sorgt durch die Schlammlagerung für betriebliche Flexibilität. Durch das Umrühren wird das Absetzen verhindert, wodurch die pumpfähige Konsistenz erhalten bleibt. Ermöglicht den unabhängigen Betrieb von Eindickungs- und Entwässerungsanlagen. Verbessert die Gesamteffizienz der Schlammbehandlung.
Baunormen
Atmosphärischer Tank gemäß API 650 oder gleichwertiger Norm. Mischer gemäß ANSI/AGMA-Normen. Werkstoffe für den Einsatz mit Schlamm. Ordnungsgemäße Entlüftung und Geruchskontrolle. Vollständige Dokumentation mit Kapazitätsberechnungen.
ERGIL-Schlammvorratsbehälter dienen der Lagerung und Homogenisierung und sorgen dafür, dass der eingedickte Schlamm pumpfähig bleibt, um eine effiziente Entwässerung in Kläranlagen zu gewährleisten.
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