GLYKOL-Sumpf-Filter
Reinigung des Glykol-Entwässerungssystems
ERGIL stellt Glykol-Sumpf-Filter her, die Verunreinigungen aus Triethylenglykol (TEG) in Erdgas-Entwässerungsanlagen entfernen. Diese Filter schützen die Glykol-Umwälzanlagen und gewährleisten eine gleichbleibende Entwässerungsleistung, indem sie Feststoffe, Kohlenwasserstoffe und Abbauprodukte entfernen.
Quellen für Glykolverunreinigungen
TEG bindet Wasser aus Erdgas sowie mitgeführte Kohlenwasserstoffe, Kompressoröl, Rohrablagerungen, Eisensulfid, Salze und Abbauprodukte von Glykol. Diese Verunreinigungen verringern die Entwässerungseffizienz, führen zu Verschmutzungen in den Reboilern und beschädigen Pumpen, sodass eine Filtration erforderlich wird.
Standort des Filters
Wird im Glykol-Kreislauf installiert – in der Regel am Sumpf des Reboilers/Regenerators, wo sich das magere Glykol vor der Rückführung zum Kontaktor ansammelt. Filtert das heiße, regenerierte Glykol und entfernt dabei angesammelte Verunreinigungen vor der Rückführung.
Filterkonfiguration
Vertikaler oder horizontaler Druckbehälter mit Zulauf für heißes Glykol aus dem Reboiler-Sumpf, Patronenfilterelemente mit einer Filterfeinheit von 5–25 Mikrometern, Auslass für gefiltertes Glykol zur Pumpe für verdünntes Glykol, Ablass zum Austausch der Filterelemente, Differenzdrucküberwachung.
Filtermedien
Tiefenfilterpatronen, die Partikel über ihre gesamte Dicke hinweg auffangen. Die Materialien sind beständig gegen heißes Glykol (180–200 °C) und chemische Zersetzung. Je nach Anforderungen an die Schmutzaufnahmekapazität sind sie plissiert oder gewickelt ausgeführt.
Betriebsbedingungen
Temperatur 180–200 °C aus dem Nacherhitzer. Druck im Sumpfbereich von Atmosphärendruck bis 50 psig. Die Konstruktion ist für den Einsatz mit Hochtemperatur-Glykol ausgelegt. Die verwendeten Werkstoffe verhindern eine thermische Zersetzung.
Materialauswahl
Kohlenstoffstahl für den Einsatz mit Glykol. Optional Edelstahl für eine lange Lebensdauer und geringere Korrosion. Werkstoffe der Filtergehäuse sind für hohe Glykoltemperaturen ausgelegt. Alle medienberührten Teile sind beständig gegen TEG-Chemikalien.
Entfernung von Schadstoffen
Fängt Eisensulfid, Kalkablagerungen, Kohlenstoffpartikel aus dem thermischen Abbau von Glykol, Salzkristalle, Kompressoröltröpfchen und feste Kohlenwasserstoffablagerungen auf. Erhält die Reinheit des Glykols für eine effektive Gasentwässerung.
Differenzdruck
Die Differenzdrucküberwachung zeigt die Filterbeladung an. Reinigen Sie den Filter bei einem Differenzdruck von 5–10 psi. Bei 20–35 psi ist ein Austausch erforderlich. Ein hoher Differenzdruck verringert die Glykol-Zirkulationsrate und beeinträchtigt dadurch die Entwässerungsleistung.
Anwendungen
TEG-Entwässerungsanlagen für Erdgas, Glykolsysteme in Gasaufbereitungsanlagen, Entwässerungsanlagen auf Offshore-Plattformen, Entwässerungsanlagen an Bohrstellen sowie alle Glykolkreisläufe, bei denen eine Kontaminationskontrolle erforderlich ist.
Ersetzen von Elementen
Für den Betrieb mit heißem Glykol ist ein Herunterfahren des Systems erforderlich. Das Filtergehäuse entleeren und abkühlen lassen. Den Deckel und die verbrauchten Filterelemente entfernen. Auf übermäßige Verschmutzung prüfen, die auf Systemprobleme hindeuten könnte. Neue Filterelemente einbauen und das System wieder in Betrieb nehmen.
Auswirkungen auf die Glykolqualität
Sauberes Glykol bewahrt seine Wasseraufnahmefähigkeit. Partikel beeinträchtigen den Kontakt zwischen Gas und Glykol und verringern so den Wirkungsgrad. Verunreinigungen durch Kohlenwasserstoffe mindern die Wirksamkeit des Glykols. Eine regelmäßige Filterung ist für die Entwässerungsleistung von entscheidender Bedeutung.
Schutzvorrichtung für den Nacherhitzer
Die Filtration verhindert Ablagerungen von Feststoffen an den Rohren des Reboilers und gewährleistet so eine optimale Wärmeübertragung. Sie verringert Verschmutzungen und Rohrschäden. Durch die Eindämmung von Verunreinigungen verlängert sie die Lebensdauer des Reboilers.
Pumpenschutz
Entfernt abrasive Partikel und schützt so die Gleitringdichtungen und Laufräder der Glykolpumpe. Verhindert vorzeitigen Verschleiß und verlängert so die Lebensdauer der Pumpe. Unverzichtbar für eine zuverlässige Glykolzirkulation.
Filterlebensdauer
Die Lebensdauer des Elements beträgt 3–12 Monate, abhängig von der Gasqualität und der Sauberkeit der Anlage. Die Bildung von Eisensulfid aus H₂S verkürzt die Lebensdauer. Ölverunreinigungen erhöhen die Belastung. Eine regelmäßige Überwachung optimiert die Austauschintervalle.
Systemintegration
Bestandteil des gesamten Glykolkreislaufs – Schütz, Flash-Abscheider, Regenerator/Reboiler, Filter, Wärmetauscher und Pumpen. Der Filter sorgt durch die Entfernung von Verunreinigungen für die Aufrechterhaltung der Anlageneffizienz.
Leistungsvorteile
Sorgt durch die Reinheit des Glykols für eine gleichbleibende Entwässerungsleistung. Schützt Nacherhitzer und Pumpen vor Ablagerungen und Verschleiß. Verlängert die Lebensdauer des Glykols und senkt so die Nachfüllkosten. Eine einfache Filtration ist entscheidend für die Leistungsfähigkeit des Systems.
Baunormen
Druckbehälter gemäß ASME Abschnitt VIII. Werkstoffe für den Einsatz mit Hochtemperatur-Glykol. Filterelemente, die für die jeweiligen Betriebsbedingungen ausgelegt sind. Vollständige Dokumentation mit Angaben zur Temperatur- und Chemikalienbeständigkeit.
ERGIL-Glykol-Sumpf-Filter gewährleisten die Reinheit des TEG, indem sie Verunreinigungen in Erdgas-Entwässerungssystemen entfernen, wodurch die Anlagen geschützt werden und ein effizienter Betrieb sichergestellt wird.
Fordern Sie ein Angebot an
Möchten Sie eine schnelle Anfrage erstellen? Füllen Sie das Formular aus und wir melden uns in Kürze

