AKTIVKOHLEFILTER FÜR DEN RÜCKLAUF DER ZUFUHRLEITUNG
Veredelung von Prozesswasserleitungen
ERGIL stellt Aktivkohlefilter für die Vor- und Rücklaufleitungen her, die das Prozesswasser durch die Entfernung organischer Verbindungen, von Geschmack, Geruch und verbleibenden Verunreinigungen nachbehandeln. Diese Filter sorgen für die abschließende Reinigung in den Versorgungsleitungen und gewährleisten so eine gleichbleibende Wasserqualität für Anwendungen in der Fertigung, der Lebensmittelverarbeitung und der Pharmaindustrie.
Zweck der Leitungsversorgung
In den Verteilungsleitungen für Prozesswasser sammeln sich organische Verbindungen an, die aus dem Wachstum von Biofilmen, den Rohrwerkstoffen oder einer vorgelagerten Verunreinigung stammen. Die Kohlefiltration in Rücklauf- oder Umwälzkreisläufen gewährleistet die Wasserqualität, indem sie gelöste organische Stoffe vor der Wiederverwendung oder dem Kontakt mit kritischen Prozessschritten entfernt.
Filterkonfiguration
Vertikaler Druckbehälter mit Zulauf, Aktivkohlebett mit einer Tiefe von 30–48 Zoll, Stützkies-Schichten, Unterdrainage-Auffangsystem, Auslass für aufbereitetes Wasser an die Verbraucher. Verweildauer im leeren Bett 8–15 Minuten für eine effektive Adsorption.
Carbon Media
Granulierte Aktivkohle aus Kohle oder Kokosnussschalen. Korngröße 8x30 oder 12x40 Mesh. Hohe Jodzahl für eine hohe Adsorptionskapazität gegenüber organischen Stoffen. Lebensdauer der Aktivkohle 1–3 Jahre, abhängig von der organischen Belastung und der Wasserqualität.
Betriebsdruck
Typischer Druck von 60–125 psig, angepasst an den Verteilungsdruck des Prozesswassers. Druckabfall im sauberen Filterbett: 8–12 psi. Wenn sich der Aktivkohlefilter mit organischen Stoffen anreichert, steigt der Druck leicht an. Die Überwachung des Durchbruchs signalisiert, wann ein Austausch erforderlich ist.
Entfernung organischer Stoffe
Adsorbiert gelöste organische Stoffe, Huminstoffe, Geschmacks- und Geruchsstoffe, Spuren von Industriechemikalien sowie Vorläuferstoffe für Biofilme. Verbessert die Wasserstabilität und verhindert so das erneute biologische Wachstum im Verteilungsnetz. Reduziert den Gesamtgehalt an organischem Kohlenstoff und sorgt so für eine gleichbleibende Prozesswasserqualität.
Materialauswahl
Edelstahl 304/316 für Anwendungen in der Lebensmittel-, Pharma- und Hochreinheitsindustrie. Kohlenstoffstahl mit Epoxidbeschichtung für industrielles Prozesswasser. Die inneren Bauteile verhindern die Aufnahme von Verunreinigungen. Die Werkstoffe erfüllen die hygienischen bzw. prozesstechnischen Anforderungen.
Chlorreduktion
Entfernt Restchlor oder Chloramine aus dem kommunalen Leitungswasser und schützt so empfindliche Prozesse und Produkte. Entchlorung auf unter 0,05 ppm. Unverzichtbar für die Lebensmittel-, Getränke- und Pharmaproduktion.
Anforderungen an die Rückspülung
Durch regelmäßige Rückspülung werden Partikel entfernt und das Aktivkohlebett neu verteilt. Durchflussmenge: 8–10 gpm pro Quadratfuß. Die Rückspülung verlängert die Lebensdauer der Aktivkohle und verhindert einen vorzeitigen Druckaufbau. Die Häufigkeit hängt von der Qualität des Zulaufwassers ab.
Anwendungen
Prozesswasser für die Lebensmittel- und Getränkeindustrie, Verteilung von pharmazeutischem Reinwasser, Reinstwasser für die Elektronikfertigung, Laborwassersysteme sowie alle Prozesse, die eine Versorgung mit organisch freiem Wasser erfordern.
Überwachung von Durchbrüchen
TOC-Analysatoren oder Chlormessungen erkennen eine Erschöpfung der Aktivkohle. Durch die kontinuierliche Überwachung wird verhindert, dass Wasser von schlechter Qualität in die Prozesse gelangt. Ein Alarm löst den Austausch der Aktivkohle aus, bevor ein Durchbruch den Betrieb beeinträchtigt.
Systemintegration
Wird im Prozesswasser-Rückführungskreislauf oder in der Zuleitung vor den kritischen Verbrauchsstellen installiert. Gewährleistet eine gleichbleibende Wasserqualität trotz Schwankungen in der kommunalen Wasserversorgung oder im Verteilungsnetz.
Kapazitätsbemessung
Das Volumen richtet sich nach der Wasserdurchflussmenge und der erforderlichen Verweildauer. Es gilt, ein Gleichgewicht zwischen dem Aktivkohlevorrat und der Austauschhäufigkeit herzustellen. Bei typischer Auslegung beträgt die Betriebsdauer vor der Erschöpfung 12 bis 24 Monate.
Überlegungen zur Temperatur
Die Temperaturen des Prozesswassers liegen in der Regel zwischen Umgebungstemperatur und 40 °C. Bei erhöhten Temperaturen nimmt die Aktivkohlekapazität ab. Bei den Kapazitätsberechnungen wird die maximale Betriebstemperatur berücksichtigt.
Leistungsvorteile
Sorgt für eine gleichbleibende Prozesswasserqualität. Beseitigt Geschmack und Geruch und verbessert so die Produktqualität. Schützt die Prozesse vor organischer Verunreinigung. Einfache, bewährte Aktivkohle-Adsorptionstechnologie.
Baunormen
Druckbehälter gemäß ASME Abschnitt VIII. Hygienegerechtes Design gemäß 3-A-Standards für Anwendungen in der Lebensmittel- und Pharmaindustrie. Auf den Kontakt mit Wasser geprüfte Werkstoffe. Vollständige Dokumentation mit Berechnungen der Verweildauer und Leistungsspezifikationen.
Die Aktivkohlefilter der ERGIL-Reihe mit Rücklauffunktion sorgen für die Entfernung organischer Stoffe und gewährleisten so eine gleichbleibende Prozesswasserqualität in der Fertigung und in pharmazeutischen Anwendungen.
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